März 2007
Schon einen Monat wohnen wir im Haus und wir kommen Stück für Stück vorwärts. Na ja, manchmal gibt es auch Rückschritte... Zum Beispiel heute früh, als die Matratze unseres Etagenbett nach unten gekracht ist, als eine Latte brach. Wir sind sehr froh, daß niemand im unteren Bett lag, als es passierte. So hat Martin dann wieder mehr zum Reparieren .
Vor 2 Wochen war der 8. März, der internationale Tag der Frau, der in der ehemaligen Sowjetunion ganz groß gefeiert wird. Zu diesem Anlaß war auch, wie jedes Jahr, ein Fest für die Eltern im Kindergarten. Die Kinder haben Lieder gesunden, Gedichte aufgesagt und kleine Spiele gemacht. Und zum Abschluß bekam jede Mama eine schöne gebastelteBlume Zu solchen Anlässen muß man die Kinder auch richtig wie kleine Damen herausputzen. Manche Mütter leihen extra Kleider aus, die kleinen Brautkleidern ähneln, drehen ihren Mädchen Locken,... Uns kommt das alles ja etwas übertrieben vor, aber ein wenig mitmachen müssen wir auch, denn Jenny und Lena lieben das und wollen natürlich auch aussehen wie kleine Prinzessinen. Zum 8. März gehört auch, daß man den Frauen in der Familie oder mit denen man sonst viel zu tun hat, kleine Geschenke macht. So haben auch wir für die Kindergärtnerinnen und unsere Russischlehrerin Pralinen gekauft. Martin ist gar kein Fan von dem „Schenken auf Kommando“. So hat er mir einfach schon am Tag zuvor eine schöne Blume und eine Karte gekauft, weil ich am 7. nämlich nicht damit gerechnet hatte.