Mai 2007
Anfang des Jahres haben wir nun auch gelernt, wie man in der Ukraine seinen Hund füttert. Natürlich gibt es auch hier Dosenfutter oder Trockenfutter, aber das ist für die Ukrainer in der Regel zu teuer. Und da wir nicht so gerne „den reichen Ausländer“ raushängen lassen wollen, wollten wir lieber die ukrainische Variante des Hundefutters kennenlernen. Also ging Martin auf den Markt und fragte nach, was man denn füttern solle. Und wißt Ihr, mit was er nach Hause kam? Mit einer großen Plastiktüte voller Truthahnköpfe und Hühnerfüße. Es gibt auch Hühnerköpfe, aber die waren schon ausverkauft. Also haben wir den größten Topf, den wir besitzen, genommen und alles darin gekocht. Also an diesen Anblick müssen wir uns erst gewöhnen, auch den Geruch. Da hat man das Gefühl, es schauen einen Dutzende von großen Truthahnaugen an. Erstaunt hat uns auch, was für ein Gebiß diese Tiere haben!!! Aber Klara liebt es sehr. Sie zieht das jedem Trockenfutter vor. Dazu gibt es übrigens gekochten Buchweizenbrei.
Manchmal bemerken wir, daß für Jenny und Lena und ihr Deutsch das Heimatjahr sehr nötig ist. Hier ein paar Kostproben von den beiden:
Lena: „Papa, ich habe einen Zahnlöwen gepflückt“ (Löwenzahn)Jenny: „Der Bueb läßt sein Krokodil steigen.“ (Drachen)