Oktober 2008

Für Martin war alle Freizeit der vergangenen Wochen damit ausgefüllt eine Garage zu bauen. Die Mauern standen schon, aber nun war der Dachstuhl dran. Manchmal war es ein Wettlauf gegen die Zeit (nahender Wintereinbruch) und das Wetter, aber nun ist es fast zu. Ihr würdet Euch wundern, wieviel handwerkliches Geschick Martin in den letzten 2 Jahren entwickelt hat. Wir haben ja kein Auto, aber da wir keinen Keller haben sind wir sehr froh, durch die Garage Stauraum zu bekommen für Fahrräder, Bobbycar und alles mögliche andere. Und vielleicht in der ferneren Zukunft auch mal ein Auto – wer weiß J.

Noch war Kulturelles: Wir müssen uns ja echt daran gewöhnen, daß man hier von der Lehrerin mitgeteilt bekommt, wenn man ihrer Meinung nach den Kindern den Pony oder die Fingernägel zu schneiden hat. Ich (Anja) bin ja fast im Boden versunken vor Scham, als Martin mit dieser Botschaft heimkam, aber Jenny meinte später, das hätte sie allen möglichen anderen auch gesagt. In Deutschland oder der Schweiz wäre das ja ein Unding! Nun ja, wir haben jedenfalls alles erledigt und werden von nun an besser hinterher sein in diesen Dingen.