Januar2010

Vor 14 Tagen, am 11. Januar, hätten wir nicht für möglich gehalten, daß innerhalb weniger Stunden unser Leben so aus dem Gleichgewicht kommen könnte und wir uns auf dem Weg nach Deutschland befinden würden, zur Beerdigung von meines (Anjas) Vater, diesem unserer Meinung nach kerngesunden Mann, der doch kürzlich 18 km gewandert war und voll im Leben stand.

Als wir am frühen Nachmittag den Anruf mit der Nachricht von seinem Tod bekamen konnten wir es kaum glauben. Aber es war traurige Wahrheit. So saßen wir dann kurz nach 23 Uhr im Zug, um 2 Tage später in Kirchlengern anzukommen. Wir blieben eine Woche und erlebten eine traurige, aber auch sehr intensive und schöne Zeit. Wir sind im Nachhinein sehr froh, daß wir als ganze Familie gefahren sind und auch Jenny und Lena so von ihrem Opa Abschied nehmen konnten.

Sehr froh sind wir über die schönen Erinnerungen an 5 Besuche vom Opa hier bei uns in der Ukraine. Der letzte liegt nur gut 4 Monat zurück, wo wir noch den 40.
Hochzeitstag meiner Eltern gemeinsam gefeiert hatten.